Die Schauplätze in der Salzburger Altstadt

Schummrig und mystisch zeigen sich die Felshöhlen im Mönchsberg, die seit dem 17 Jh. fälschlicherweise als Katakomben bezeichnet werden und über eine schmale Steinstiege vom Friedhof aus zu erreichen sind. Ihr Ursprung reicht bis in die Spätantike zurück, wo sie als Einsiedeleien und Begräbnisstätte dienten. Heute sind die Katakomben ein beliebtes Ziel für viele Besucher am Fuße des Mönchsbergs.

Aufgang über Friedhof St. Peter

Katakomben

Die Franziskanerkirche ist eine der ältesten Kirchen Salzburgs. Errichtet auf einer frühchristlichen Gebetsstätte sind heute besonders die Glocken der Kirche markant: Die große Marienglocke gilt als Meisterwerk - erst vor wenigen Jahren wurden sieben neue Glocken hinzugefügt. Ab 20:00 Uhr steht die Kirche für die Lange Nacht offen.

Sigmund-Haffner-Gasse, Abendmesse um 19 Uhr, Zutritt ab 20 Uhr

Franziskanerkirche

Das Rupertinum befindet sich an prominenter Stelle zwischen Franziskanerkirche und Kollegienkirche und diente jahrhundertelang der Erzdiözese als Priesterseminar. 1976 vom Land Salzburg erworben, wurde das Gebäude nach und nach modernisiert - ein Arkadenhof und die "Zungenbärte" von Friedensreich Hunderwasser sind das Juwel des Hauses.

Wiener-Philharmoniker-Gasse 9, neben Restaurant Triangel

Rupertinum - Museum der Moderne

Die Sala Terrena befindet sich im Zwischentrakt der beiden Innenhöfe der Juridischen Fakultät und erstreckt sich über zwei Geschoße. Zwei Mamorsäulen und prachtvolle Deckenfresken schmücken diesen Schauplatz der heute zur rechtswissenschaftlichen Fakultät der Uni Salzburg gehört.

Toskanatrakt in der Juridischen Fakultät, Eingang zur Bibliothek

Sala Terrena

Errichtet um 1600 ist der Carabineri-Saal als größter Saal der Residenz, wahrlich ein würdiger Schauplatz für unsere Chöre. Schon Wolgang Amadeus Mozart hat in diesen Räumen seine Werke aufgeführt. Herrlich gemalte Deckenfresken von Johann Michael Rottmayr (1689) schmücken diesen glanzvollen Ort, der gerne für Konzerte und große Abendveranstaltungen verwendet wird.

1. Stock Zugang über Domplatz oder Residenzplatz

Carabinierisaal - Alte Residenz

Kann ein Schauplatz aufregender und stimmungsvoller sein, als die Krypta unter dem Salzburger Dom? Mystisch und geheimnisvoll präsentiert sich dieser geschichtsträchtige Ort, der bereits seit dem 12. Jh. exisitiert. Ursprünglich als Begräbnisstätte für die Erzbischöfe erbaut, zeigt sich die Krypta heute grundlegend restauriert und dient als Schauraum für den historischen Bestand der Basilika.

Zutritt zur Krypta links vorne beim Altar

Domkrypta

Zuletzt als Pfanzelter-Haus bekannt, werden im Bürgerhaus zwischen Judengasse und Rudolfskai schon seit Jahrhunderten kulinarische Schmankerl ausgeschenkt. Der malerische Bierkeller in der Goldenen Kugel wurde 2013 liebevoll renoviert und präsentiert sich als Geheimtipp zum Verweilen und geselligen Zusammensitzen.

Judengasse 3

Mozartsaal - Gasthaus Goldene Kugel

Schon von Weitem ist das Rathaus der Stadt Salzburg mit seiner Rokokofassade und dem stadtbildprägenden Turm sichtbar. KünstlerInnen schätzen die besondere Atmosphäre dieses herrlichen Gewölberaumes, der nach dem Umbau im Jahr 2012 in neuem Glanz erstrahlt.

Kranzlmarkt 1/Getreidegasse; Zugang über Getreidegasse im 1. Stock, links

Säulenhalle - Rathaus Salzburg

Das Erzbischöfliche Palais ist Sitz des Salzburger Erzbischofs. Der Bau ist aus dem Zusammenschluss zweier getrennter Kanonikalhöfe um 1690 entstanden. Der emeritierte Erzbischof Dr. Alois Kothgasser hat das Palais wie folgt beschrieben: "Es soll eine Atmosphäre von Licht, Leichtigkeit und Wärme sein, welche einen herzlichen Empfang für den Besucher spürbar werden lässt."

Zugang über Kapitelplatz

Erzbischöfliches Palais - Bischofshaus

Blickt man vom Kapitelplatz zur Festung hinauf, streift der Blick ein unauffälliges Gebäude am Fuße des Mönchsberges. Ursprünglich als fürsterzbischöflicher Kornspeicher verwendet, wurde das Kardinal Schwarzenberg Haus, dessen Fundament bis in die Römerzeit zurückreicht, grundlegend saniert und beherbergt heute neben dem Archiv der Erzdiözese auch den Saal der Salzburger Dommusik (Domchorsaal).

Kardinal-Schwarzenberg-Haus, 2. Stock

Domchorsaal

Auf den Leinwänden des Mozartkinos flimmern schon seit 1905 Kinofilme. Damit zählt es zu den ersten und ältesten Lichtspieltheatern der Welt, was man beim Betreten der einzigartigen Kinosäle auch sofort zu spüren bekommt. 2014 wurde das Mozartkino neu eröffnet und erfreut sich seither über großen Zuwachs an Besuchern.

Zugang über Altstadthotel Kasererbräu, Kaigasse 33

Mozartkino

Die Kajetanerkirche kann als besondere Schönheit unter den Salzburger Kirchen bezeichnet werden. Ihre ovale Form im Inneren ist ein Markenzeichen. Besonders beeindruckend ist die riesige Kuppel, auch die älteste Orgel von Salzburg (die um 1700 von Christoph Egedacher erbaut wurde) ist hier zu finden. Bereits der Arzt Paracelsus soll in diesen Räumlichkeiten, die heute mit dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder eine Einheit bilden, gewirkt und gelebt haben.

Zugang über Kajetanerplatz

Kajetanerkirche

Im Jahr 1618 für die Universität Salzburg erbaut, ist das Sacellum eine der ältesten Zeugen der alten Universität. Sehenswert sind die Deckenmalereien mit Darstellungen der 15 Mysterien des Rosenkranzes. Auch der Hauptaltar aus Marmor (errichtet von Wolfgang Hagenauer 1766-1768) ist eines der Juwele, die das Sacellum auszeichnen.

Hofstallgasse, gegenüber Festspielhaus, Ecke Pferdeschwemme

Sacellum

Ein kleines Juwel ist die Margarethenkapelle, die sich in Mitten des St. Petersfriedhofes befindet. 1491 erbaut, sind die Schlingrippengewölbe im Inneren der Kirche sowie die kunstvollen Chorschlussfenster und der kleine Altar bemerkenswert. An der äußeren Kirchenwand befinden sich Grabplatten vieler Äbte und Adeliger. Die Kirche dient heute vorwiegend als Aufbahrungskapelle.

Friedhof St. Peter

Margarethenkapelle

10 Mamorsäulen teilen den langgezogenen Raum im Westflügel der neuen Residenz in zwei Schiffe. Ab 1672 beherbergte dieser Saal die Hofbibliothek von Erzbischof Max Gandolph. Die lateinischen Inschriften über den prunkvollen Portalen aus Marmor rühmen den Erbauer der Bibliothek und preisen die hehre Bedeutung von Buch und Weisheit. Heute ist der Raum im Besitz der Universität und dient als stilvoller Ort für Veranstaltungen aller Art.

Zugang über Kapitelgasse 5-7, 1. Stock

Max Gandolph Bibliothek

Die Kollegienkirche zählt zu den wichtigsten Barockkirchen Österreichs. Durch die sparsame Verwendung von Skulpturen und Malerei bekommt der Raum eine ganz eigene Wirkung. Diese Schlichtheit ist die ideale Kulisse für Kunstausstellungen und Konzerte. Wer genau hinsieht, entdeckt einen Brandfleck im Marmorboden. Dieser stammt aus der Besatzungszeit Napoleons, als die Kirche als Heulager genutzt worden war.

Zugang über Universitätsplatz

Kollegienkirche

Das bedeutende Stadtschloss wurde 1670 für Fürst Erzbischof Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg erbaut, einem der angesehensten Adelsgeschlechter Salzburgs. Offiziell als "Gräflich Kuenburgisches Palatium" bezeichnet, befindet sich dort heute unter anderem der Sitz der Internationalen Salzburg Association. Ein Repräsentationssaal dient unseren Chören als Kulisse, die wohl ehrwürdiger nicht sein könnte.

Sigmund-Haffner-Gasse 16, im Innenhof rechts: Stiege 3, 2. Stock

Palais Kuenburg-Langenhof

Das Foyer im Großen Festspielhaus wurde noch bis vor kurzem aufwendig restauriert und präsentiert sich nun erstmals der Öffentlichkeit. Beim Bau des Hauses fand vor allem heimisches Material Verwendung: Die Stahlbetonsäulen wurden mit dem beim Abtragen der Mönchsbergwand gewonnenen Konglomerat verkleidet, die Böden wurden mit Adneter Marmor ausgelegt – ein wahrlich würdiger Spielort für unsere Chöre.

Zugang über Hofstallgasse

Foyer Großes Festspielhaus

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Veranstalter 

Chorverband Salzburg
Präsident KR Dieter E. Schaffer
Postfach 527, 5010 Salzburg
www.chorverbandsalzburg.at
Tel. 0662 8042 3067